Zahlungsabwicklung as a Service

Veröffentlicht am

01.07.2020

Über den unternehmerischen Erfolg im E-Commerce entscheiden heute Faktoren wie Service- und Produktqualität, Sichtbarkeit, Transparenz, Zahlungssicherheit und kurze Lieferzeiten. Kunden erwarten von Onlineshops und Marketplaces komfortable Bestellprozesse. Sie möchten den Kauf möglichst schnell und bequem abwickeln. Leider wird bei den meisten Onlineshops oft nur bis zum Check-out optimiert. Die Zahlung wird schon irgendwie funktionieren. Zahlungsabwicklung ist ein must-have, aber man gewinnt damit keinen Wettbewerb. Dennoch: Um den Kauf zur vollsten Zufriedenheit abzuwickeln, muss gerade am Ende der Bezahlvorgang reibungslos und einfach ablaufen.

Viele Onlineshops verlieren nicht selten einzelne Bestellungen oder sogar Kunden, wenn diese ihre präferierte Zahlungsweise nicht auswählen können. Oder es kommt zu Abbrüchen beim eigentlichen Bezahlvorgang, weil etwa die Autorisierung der Kreditkarte nicht funktioniert. Bildlich gesprochen steht der Kunde an der Kasse, hat den Geldbeutel in der Hand, kann die Ware jedoch nicht kaufen, da er sie nicht bezahlen kann.

Würden Sie weiterhin bei diesem Anbieter einkaufen? Sicherlich nicht.

Build or Buy?

Die Leistungspalette im Bereich der Online-Zahlungsabwicklung ist breit und reicht von der rein technischen Anbindung von Bezahlarten bis zu Rundum-Sorglos-Paketen von Payment Providern. Hierunter fallen etwa die Akzeptanz für Bezahlarten, die Steuerung des Geldflusses und zusätzliche Mehrwert-Dienste wie Risiko- oder Forderungsmanagement. Eine klare Regel, ab wann ein Webshop einen Payment Provider hinzuziehen sollte, gibt es nicht, es gibt aber Entscheidungshilfen.

In vielen Shop-Plugins ist die Abwicklung der Zahlungen schon mit drin. Zum Beispiel beinhaltet Shopify Payments dank seiner Anbindung zu Stripe und Paypal alle gängigen Zahlverfahren. Für kleine Shops ist dies durchaus ein Vorteil. Für mittlere und größere Shops bietet sich jedoch eher eine andere Strategie an – der Gang zu einem Payment Service Provider (PSP) oder die Eigenentwicklung.

Die Nutzung von PSPs lohnt sich für jeden, der einen Onlineshop professionell betreiben will. Der Unterschied zwischen den einzelnen Anbietern liegt oft nur noch in den Gebührensätzen, den Zusatzservices und inwieweit die Anbieter gesetzliche Vorgaben zur geltenden Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Service Directive 2) erfüllen.

Doch wie soll man sich entscheiden, wenn die nötige Transparenz über ein umfassendes Angebot fehlt? Schließlich gibt es nicht nur einen Anbieter von Payment-Lösungen. Und wer sollte ein eigenes Gateway entwickeln? Macht das überhaupt Sinn?

Wir raten dazu, zunächst einen unabhängigen Experten hinzuzuziehen. Das macht man schließlich auch in anderen Bereichen, z. B. beim Bau eines Hauses oder Kauf eines Autos. Unsere Experten von aye4fin unterstützen seit vielen Jahren bei der Optimierung von Zahlungslösungen und können daher deren Einsatz in Onlineshops bestens beurteilen. Wir finden immer Optimierungspotential. Im besten Fall machen wir Ihren PSP mit einem eigenen Gateway obsolet – aber alles der Reihe nach.

Unser Angebot gründet auf drei Säulen:

Mit dem Payment-Audit ermitteln wir das Optimierungspotenzial eines Shops oder Marketplace. Anhand von Daten aus dem Check-out Prozess vergleichen wir Ihren Shop mit internationalen Benchmarks und anderen Händlern mit einem ähnlichen Setup. Im besten Fall stellen wir Ihnen einen Payment Manager on Demand, der diesen Prozess optimieren kann und bei Bedarf übergangsweise oder ganz für den Shop alle Themen zur Zahlungsabwicklung inklusive des Verhandelns besserer Konditionen mit PSPs, Prozessoren oder Acquirern leisten kann.

Ob Marketplace oder Third Party Processor – ein Payment-Audit sollte wiederkehrend einmal im Jahr gemacht werden.

Einen ähnlichen Prozess führen wir für Anwärter für einen sogenannten Payment Facilitator durch. Ein Payment Facilitator steht in direktem Kontakt zum Händler und verwaltet im Auftrag der Subhändler das Händlerkonto beim Acquirer. Der Prozess der Zulassung ist komplex und erfordert spezifisches Wissen und ein spezielles Monitoring. Hierbei geht es nicht nur um die Prüfung des Händlers oder des technischen Gateways, sondern auch um die Prüfung der Compliance sowie die Anmeldung bei den Card Schemes (Due Dilligence).

Eigenes Payment Gateway einmal anders.

Payment Gateways sind hochgradig gesichert und verschlüsselt. Daher schützen sie sensible Kundendaten wie Kreditkartennummern vor betrügerischen Aktivitäten oder Online-Diebstahl. Aber was genau sind die Vorteile eines Payment Gateways?

  • Gesicherte und geschützte Zahlungen
  • 24/7-Verfügbarkeit – Ihre Kunden können jederzeit und von jedem beliebigen Ort auf der Welt aus einkaufen
  • Bequemer und reibungsloser Einkauf
  • Verschiedene Zahlverfahren, auf den Shop sowie an lokale Märkte angepasst
  • Benutzerfreundlich für mehrere Geräte (bspw. Desktop, Laptop, Mobiltelefon oder Tablet)
  • Schnelle Transaktionsverarbeitung
  • Multikonnektivität – Der Aufwand, mehrere Banken, Zahlungsanbieter und Risk Management Anbieter einzeln anzubinden, verringert sich durch die Integration mit einem Payment-Gateway. Somit kann sich ausschließlich auf den Aufbau des Online-Shops konzentriert werden.

Da externe Payment Gateways auch extern gehostet werden, übernimmt der betreffende Anbieter die volle Verantwortung für die Datensicherheit, die KYC-Verfahren und die Einhaltung des PCI DSS, was für dem Händler den geringsten Aufwand kostet. Im Gegenzug stellt der PSP jede kleine Änderung in Rechnung.

Bei großen Marketplaces ist es oft (aber nicht immer) so, dass die Zahlungsabwicklung für die einzelnen Händler inhouse über einen eigenen Payment Gateway erfolgt.

Selbst gehostete Payment Gateways werden von unternehmenseigenen Software-Entwicklern oder einer externen Partnerfirma entwickelt. Wenn man sich für diese Lösung entscheidet, muss das Payment Gateway auf eigenen Servern betrieben werden, was den Vorteil hat, dass volle Kontrolle über die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der Software möglich ist.

Aber ist der Aufwand es wert im Hinblick auf Regulatorik und technische Umsetzung? Was, wenn es ein Payment Gateway gibt, welches beide Vorteile verbindet?

Also ein Gateway, das auf die einzigartigen Zahlungsströme von Marketplaces zugeschnitten ist, was viele externe PSPs nicht immer anbieten können.

Die Haupteigenschaften:

  • Open RestAPI
  • Cloud basiert und somit in jedem Land lokal verfügbar
  • Flexibel im Hinblick auf die An- und Abschaltung von Zahlverfahren, Risk Management
  • 24/7 Monitoring
  • Up-to-date im Hinblick auf PCI-DSS und PSD2/SCA Regularien

Als Beratungsunternehmen, das mit dem Payment- und Compliance-Audit eine Prüfungs- und Software-Basis für jegliche Form der Zahlungsabwicklung anbietet, sind wir mit der Komplexität bei der Optimierung von Onlineshops, Marketplaces und PSPs vertraut.  Hierbei ist es uns wichtig, den Entwicklungsprozess mit einem klaren Optimierungsplan anzugehen. Um Ihnen bei der Bewältigung der administrativen und technischen Herausforderungen zu helfen, greifen wir auf einige bewährte Praktiken zurück. Am Ende steht dann vielleicht ein eigenes Payment Gateway, das mit geringem Aufwand inhouse betrieben werden kann und trotzdem alle Vorteile eines externen Anbieters vereint.

Machen Sie den ersten Schritt. Prüfen Sie Ihr Optimierungspotenzial, indem Sie unser GRATIS Audit selbst durchführen:

Die nächsten Schritte planen wir gerne mit Ihnen zusammen.

Es lohnt sich. Gerade jetzt.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen und beraten Sie umfassend zu unserem Angebot. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns doch direkt an: +49 221 97586721