Autor

Ingo Blum

Warum viele Händler keinen Payment Manager haben – und warum sie gerade jetzt einen brauchen!

Veröffentlicht am

17.06.2020

Nein, ich schreibe jetzt nicht den x-ten Artikel, wie COVID19 die E-Commerce Branche beeinflusst hat. Die Herausforderung, die ich anspreche, gibt es schon seit Langem, weit bevor die Pandemie ihren Footprint in der Welt hinterlassen hat.

Mittlerweile erwirtschaften große Onlinehändler neun-, zehn- oder sogar elfstellige Umsätze. Aber auch der E-Commerce-Mittelstand, die kleineren und mittelgroßen Händler, bewegen sich in einem Bereich, der sie jederzeit dazu auffordert für Erweiterungsmöglichkeiten ihrer Zahlungsabwicklung bereit zu sein. Schaut man sich die größten Onlineunternehmen an, findet man allerdings in den wenigsten Fällen einen Verantwortlichen für den Payment Bereich. Anders gesagt: Von den 3,5 Mio. Unternehmen in Deutschland haben mehr als 2,5 Mio. den digitalen Handel noch nicht als Chance begriffen.

Doch woran liegt das?

Konzentrieren wir uns mal nur auf Onlineshops: Das Thema Zahlungsabwicklung wird bei den meisten Shops eher stiefmütterlich behandelt. Oftmals ist es so, dass diese auf die gängigsten Zahlverfahren beschränkt ist und Themen wie Internationalisierung, Risikomanagement und Reporting von den jeweils Verantwortlichen im Controlling oder der Buchhaltung, nicht selten auch von Teilen der Geschäftsführung übernommen werden. Wenn ein Unternehmen wachsen und mit den Gegebenheiten des Marktes mithalten will, ist das kein gangbarer Weg mehr.

Payment Mix in Deutschland

Auch die Möglichkeit für Händler, über Grenzen hinweg zu verkaufen, ist in den letzten Jahren größer geworden – nicht nur durch COVID19. Es gilt also, die Reichweite von Onlinehändlern auf ein globales Publikum auszudehnen bei gleichzeitiger Sicherstellung adäquater Auszahlungsmechanismen für lokale Zahlverfahren. Genau hier ist ein Payment Manager unentbehrlich.

Stellen Sie sich doch einmal folgende Fragen und überlegen Sie, ob sie diese mit gutem Gewissen für Ihr Unternehmen beantworten können:

  • Wie lange haben Sie Ihre(n) derzeitigen Payment Service Provider schon?
  • Wie ist die bisherige Leistung – gut, schlecht oder unbekannt?
  • Was sind die Stärken und Schwächen ihrer lokalen Zahlseiten in Ihren verschiedenen Ländershops?
  • Was unternehmen Sie, um Ihr Unternehmen an die neuesten Branchentrends anzupassen?
  • Was sind die Benchmarks der Branche und wie genau vergleichen Sie diese mit Ihrem Shop?

Wenn Sie bei einer oder mehr dieser Fragen ins Grübeln kommen, wird es Zeit, sich über einen Hauptverantwortlichen für diesen Bereich Gedanken zu machen.

Es geht um weitaus mehr als nur Zahlungsverfahren

Die Komplexität der Aufgaben eines Payment Managers wird oft unterschätzt. In einem Satz: Payment Manager sind nicht nur für die reibungslose Abwicklung der Zahlungen verantwortlich, sondern auch für alles, was damit zusammenhängt. Sie optimieren die Leistung aller bestehenden Zahlungsmethoden und identifizieren weitere, die einen Mehrwert bringen werden. Gerade im Hinblick auf die Internationalisierung eines Shops ist dies von großer Relevanz. Weiterhin gehört zu einem guten „Kompetenzkoffer“ eines Payment Managers, auch mit ausgewählten Partnern (PSPs, Acquirern, Risk-Providern) auf Augenhöhe zu verhandeln, die besten Konditionen auszuhandeln und über Preise Bescheid zu wissen. Welche Hebel müssen genutzt werden, um die Konversion am Check-out zu erhöhen und welche Reports sind wichtig, aus denen verwertbare Erkenntnisse zur Verbesserung des Käuferverhaltens sowie anfälliger Prozesskosten abgeleitet werden können.

Der Payment Manager als Schnittstelle aller Payment-relevanten Themen

Ein Payment Manager ist nicht nur Experte in operativen Dingen, er ist auch Projektmanager. Er hat die nötige Erfahrung, um bei der Implementierung von Zahlarten- und Riskmanagement Systemen zu unterstützen und eine funktionsübergreifende Führung bezüglich der Roadmap des Unternehmens zu übernehmen – alles in Kooperation mit Produkt-, Einkaufs-, Technologie- und Finanzteams.

Im gesamten Prozess sind eine offene Kommunikation und Abstimmung mit Fachbereichen, Entwicklung und weiteren Projekt-Stakeholdern wichtig. Hinzu kommen rechtliche und regulatorische Anforderungen, die allesamt abgedeckt werden müssen. In diesem Umfeld ist der Payment Manager nicht nur Hauptansprechpartner, sondern Networker. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Am Ende steht ein idealer Zahlungsmix mit maximaler Konversion und optimaler User Experience.

Nun ist es nicht so, dass die größeren Online Shops für das Thema Payment Management nicht sensibilisiert sind. Viele suchen sogar händeringend nach einem Experten für den letzten Abschnitt der Kaufabwicklung in ihrem Shop. Die Jobbörsen sind gerade jetzt wieder voll mit Jobanfragen.

Aber solch ein Experte ist schwer zu finden.

Payment Manager on Demand – Mehr Umsatz durch wenige Änderungen

Es gilt, jemanden zu finden, der all die oben beschriebenen Eigenschaften vereinen kann. Kann das ein Mitglied der Geschäftsführung zusätzlich leisten? Ich glaube kaum. Jemand vom Controlling oder der Buchhaltung? Nein.

Was aber wäre, wenn man sich einen Payment Manager „on Demand“ mieten kann, auch wenn es nur vorübergehend ist, bis ein passender Kandidat gefunden ist?

Der Beratungsansatz von aye4fin zielt vor allem darauf ab, über einen initialen Payment-Audit die Ist-Situation eines Shops im Hinblick auf die Abwicklung seiner Zahlungen kritisch zu beleuchten. Nach der ausführlichen Analyse von Daten, zum Beispiel der Anzahl der Käufe im Vergleich zum Abbruchverhalten, sollen Maßnahmen ermittelt werden, wie der Umsatz erhöht werden kann. Nicht selten steht am Ende dieser Analyse der Vorschlag, einen Payment Manager einzustellen, der sich um die weiteren Maßnahmen kümmert.

aye4fin kann diesen Payment Manager on Demand für Sie stellen. Für eine bestimmte Zeit oder auch unbefristet. So konnten unsere Kunden durch diese einfache Maßnahme ihren Umsatz im Schnitt um 5 bis 10% steigern.

Gerade in der jetzigen Zeit gilt es, sich optimal auf sich ändernde Marktgegebenheiten vorzubereiten. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Ihr Vorteil: Sie müssen niemanden einstellen, zahlen nur für die tatsächlichen Stunden, und holen sich trotzdem die volle Payment-Expertise ins Haus.

Gerne beraten wir Sie umfassend zu unserem Angebot, insbesondere rund um Payment Manager on Demand-Service. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns doch direkt an: +49 221 97586721